OSTEOLOGIE 2018:

Vom 8.-10. März 2018 fand die Osteologie2018-Tagung im Deutschen Hygienemuseum Dresden statt. Hauptmerkmale der Tagung waren die Interdisziplinarität und die zunehmend vielfältigen Übergängen zwischen translationaler Forschung, klinischer Exzellenz und diagnostisch-therapeutischer Innovation. Das Deutsche Hygienemuseum in Dresden stellte einen idealen Veranstaltungsort für dieses Vorhaben dar. Gegründet in 1912 im Stil der Neuen Sachlichkeit, fungiert das Hygienemuseum als ein öffentliches Forum für Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Der Bogen zur ‚Neuen Sachlichkeit‘ im ärztlichen Handeln ist im Konzept der ‚Evidenz-basierten Medizin‘ widerspiegelt.

Die Osteologie2018-Tagung war von einer engen Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis geprägt. Zu den Forschungshighlights zählten der Workshop zur Verwendung von Axolotl und Zebrafisch als präklinische Modelle der Knochenforschung, der Workshop zu den Funktionen der osteo-hämatopoetischen Niche, sowie das Internationale Symposium für maligne Knochenerkrankungen mit Beteiligung internationaler Experten, unter anderem der Mayo Clinic (USA). Teil der klinischen Highlights war die Verabschiedung der DVO Leitlinie Osteoporose 2017, die Darstellung neuer therapeutischen Ansätze in der Osteoporosetherapie, und das Symposium zum Stellenwert der Alterstraumatologie.

Auch junge Nachwuchswissenschaftler*innen konnten spannende neue Daten präsentieren und in einen fruchtbaren Austausch kommen. Das mittlerweile sehr gut etablierte Young Investigator Osteologie Symposium (YIOSS) der DAdorW und das Forum Junge Wissenschaft der DGO stellten ideale Plattformen für die Vorstellung innovativer Projekte dar und sorgten für eine lebhafte Diskussion mit neuen Denkanstößen.

Wir freuen uns erste Ergebnisse dieser vielfertigen Anregungen nächstes Jahr auf der Osteologie 2019 in Frankfurt diskutieren zu können (http://osteologie19.de).